KIBIS des Paritätischen 
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Häufige Fragen zum Thema Selbsthilfe:

  1. Was ist eine Selbsthilfegruppe?

  2. Ist eine Selbsthilfegruppe das richtige für mich?

  3. Wie gründe ich eine Selbsthilfegruppe?

  4. Wie finde ich die passende Gruppe für mich?

  5. Kostet die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe etwas?

  6. Können auch Angehörige in die Gruppen kommen?

  7. Werden meine Probleme vertraulich behandelt?

  8. Kann ich auch als Rollstuhlfahrer zur Selbsthilfekontaktstelle kommen?

 

1. Was ist eine Selbsthilfegruppe?

In einer Selbsthilfegruppe schließen sich Menschen zusammen, die von ähnlichen Krankheiten oder Problemen betroffen sind. Die Gruppen haben in der Regel keine professionelle Leitung, so dass jeder für sich selbst und auch für die Gruppe verantwortlich ist.
Im Mittelpunkt stehen das regelmäßige, offene, persönliche Gespräch und die gegenseitige Hilfe. Die Erfahrung, mit seinem Problem nicht allein zu sein und von anderen verstanden zu werden, ist ein erster Schritt zur Heilung und zur Verbesserung der persönlichen Lebenssituation.
Darüber hinaus organisieren manche Gruppen gemeinsam krankheitsspezifische Therapieangebote und Freizeitaktivitäten.
Die Selbsthilfegruppen im Bereich der chronischen Krankheiten bieten oftmals auch Nichtmitgliedern Beratung an.


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2. Ist eine Selbsthilfegruppe das richtige für mich?

Wer sich einer Selbsthilfegruppe anschließen will, sollte wissen, dass die regelmäßige Teilnahme und die Bereitschaft, sich persönlich einzubringen, unbedingt erforderlich sind. Eine Selbsthilfegruppe kann keine ärztliche oder psychologische Therapie ersetzen, in vielen Fällen jedoch eine sinnvolle Ergänzung sein.


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3. Wie gründe ich eine Selbsthilfegruppe?

Die Selbsthilfe- Kontaktstelle hilft Gruppengründerinnen und Gruppengründern bei

Auf Wunsch begleitet eine Mitarbeiterin die anfänglichen Treffen, um der Gruppe zu helfen, ein vertrauensvolles Klima zu schaffen und den Gruppenablauf zu strukturieren.


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4. Wie finde ich die für mich passende Gruppe?

Die Selbsthilfe- Kontaktstelle führt eine Datei mit Informationen über ca. 120 Selbsthilfegruppen aus Stadt und Landkreis Lüneburg. Interessierte erhalten sowohl telefonisch als auch persönlich Auskunft zu den einzelnen Selbsthilfegruppen. Beim Beratungsgespräch wird die individuell passenden Gruppe gesucht.

Selbstverständlich können Sie auch auf userer Homepage nach einer passenden Gruppe suchen. Dort finden Sie alle (uns bekannten) Selbsthilfegruppen nach Themen und Stichworten geordnet.


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5. Kostet die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe etwas?

Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe und die Angebote der Selbsthilfe-Kontaktstelle sind kostenlos.


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6. Können auch Angehörige in die Gruppen kommen?

Auch für Angehörige bieten Selbsthilfegruppen die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und der Information rund um das jeweilige Thema.

Wir unterscheiden Selbsthilfegruppen 
- ausschließlich für Betroffene,
- ausschließlich für Angehörige,
- für Betroffene und deren Angehörige


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7. Werden meine Probleme vertraulich behandelt?

Es ist eine Regel in der Selbsthilfegruppenarbeit, dass alles, was in der Gruppe besprochen wird, auch in der Gruppe bleibt. – Die Mitarbeiterinnen der KIBIS sind selbstverständlich an ihre Schweigepflicht gebunden.


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8. Kann ich auch als Rollstuhlfahrer zur KIBIS kommen?

Die Kontaktstelle verfügt über einen ebenerdigen Gruppenraum, der ebenso wie die behindertengerechte Toilette von Rollstuhlfahrern mühelos erreicht werden kann.


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